Wann spreche ich mit meinem Partner?

Wer eine tiefe Bindung zu jemandem aufbauen möchte, muss sich öffnen, denn gute Gespräche schaffen eine neue Form der Intimität.


Was muss ich dabei beachten?


-Timing

-Thema

-Tiefe


Wo und wann rede ich mit meinem Partner über Themen die mir nicht so leicht fallen?


In allen Partnerschaften kommen auch unangenehme Themen auf den Tisch. Dazu gehören Gespräche über Geld, Ex-Beziehungen, Kindererziehung, gemeinsamen Zukunftspläne, oder Sex.

Das Wann, Wie und Wo kann darüber entscheiden, ob solche ernsten Gespräche gut ausgehen oder im Streit münden.


Oberste Regel: Nimm dir für ernste Beziehungsgespräche Zeit. 

Ein Gespräch über die eigenen Wünsche und Gedanken sollte nicht in zehn Minuten abgehandelt werden und gehört sicherlich nicht zwischen zwei Termine gequetscht. 

Beide Beteiligten sollten entspannt und gesprächsbereit sein. 

Das ist im Alltag nicht immer leicht. Deshalb sollte ich als der/ die Gesprächssuchende nicht nur über meine eigenen Bedürfnisse nachdenken, sondern mir auch klar machen, wie mein gegenüber tickt. 


Es gilt das Motto: Mein Gegenüber kann ich nicht ändern, 

aber ich kann mich anpassen.


Ein guter Zeitpunkt heisst, einer an dem beide geistig nicht mit anderen Dingen beschäftigt sind.


No Go! 

-Direkt nach der Arbeit 

-vor einem anderen wichtigen Termin. 

-beim Autofahren

-im Bett, kurz vor dem Schlafen

-wenn andere Leute zuhören

Viel besser!

-Nach dem Sport ist der Kopf oft viel freier. 


Bei Männern haben die Hormone einen besonderen Einfluss: 

Der Testosteron Spiegel steigt nach dem Training. 

Dadurch werden sie fairer und sozialer, das Männerhormon macht offener, gesprächsbereiter und kooperativer.


-Nach dem Sex 


Mit der körperlichen Intimität kann die geistige gestärkt werden. 

Sehr Wichtig dabei: 

Die Unterhaltung bis zum Schluss zu führen, sonst ist die gemütliche Stimmung im Bett erst einmal dauerhaft passé.


Wo?


No Go!


In der Öffentlichkeit 

Wer in der Öffentlichkeit das Gespräch sucht, hat eindeutig zu viel Angst vor der Reaktion des anderen. 


Gegen einen Spaziergang im Park ist nichts einzuwenden, ein volles Café oder Restaurant hingegen, ist dem Partner gegenüber nicht fair! 

Sehr Wichtig ist es, dem anderen die Möglichkeit zu geben, sein Gesicht zu wahren und zu antworten.

Eine ehrliche Antwort zu erwarten wenn gefühlt 60 Ohren um einen herum zuhören ist ein absolutes no go!



Viel besser.. 

Die heimische Couch ein sehr guter Ausgangspunkt. 

Je gemütlicher, desto entspannter, das lässt einem wohler fühlen und lockert die Zunge meist erheblich. 

Auch ist erwiesen, dass Leute, die weicher sitzen, versöhnlicher sind und aufnahmebereiter sind.


Wie?


No Go!


Wir müssen reden…

Er versaut von Beginn an die Stimmung und verbreitet Panik. 


Viel besser..


Ich habe mir überlegt.. wie wäre es wenn?

Ich hätte total Lust mal dieses oder jenes auszuprobieren.. 

was hältst du davon?

Seit einiger Zeit befasse ich mich mit dem Gedanken..

Wie geht es dir beim Gedanken, .. ?


Wie geht es dir? - eine Gute Möglichkeit um sich besser auf das gegenüber einzustellen.. und so zu entscheiden ob das Gespräch vertieft wedelten kann oder es gerade jetzt nicht angebracht ist..


Strukturierte Gespräche sind bei dieser Art von Gespräch eher schwierig. Viel wichtiger ist es sich vollkommen auf das Gespräch einzulassen. 


Diese Offenheit macht mich gegenüber dem Andern verletzlich. 

Die grösste Angst von Frauen und Männern, ist es sich Verletzlich zu  zeigen, und dabei auf eine negative Reaktion des Gegenübers zu stossen. Es braucht Vertrauen und Mut um sich komplett zu öffnen.


Aber ohne Mut kann das Vertrauen nicht erweitert werden.

Ja, die Chance, dass auf ein wichtiges Anliegen ein Nein kommt, besteht. Deshalb ist es wichtig abzuwägen wie wichtig ist mir das Anliegen?


Ist es schlimmer nicht darüber zu reden und somit ein stilles nein zu akzeptieren? 


Oder rede ich darüber und habe eine 50/50 Chance ein Ja zu bekommen?

Ganz wichtig ist zu versuchen sich selber und den andern zu verstehen.

Ja, man darf bei Gesprächen auch mal neugierig sein. 

Das heisst nicht, dass man dem Anderen möglichst viele unangenehme Fragen stellt, sondern dass ich mich für meinen Partner interessiere. Mein Gegenüber soll spüren, dass mir seine seine Meinung wichtig ist. Wenn ich versuche meinen Partner zu verstehen, wird er sich viel eher öffnen und auch versuchen mich und meinen Standpunkt zu verstehen.

 

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